09.11.18 Laternenfest (17:00 - 19:00)
24.11.18 Adventszauber (12:00 - 16:00)
01.03.19 Karneval im Haus
02.03.19 Karnevalszug
29.06.19 Sommerfest (12:00 - 16:00)
Weitere Termine…

Vorschularbeit und Übergang in die Grundschule

Die Grundlage des gesamten pädagogischen Handelns ist die Bildungsvereinbarung NRW. Schwerpunkte sind hier deutlich die soziale Entwicklung des Kindes und seine Persönlichkeitsentwicklung. Die Förderbereiche der Bildungsvereinbarung werden in der gesamten Kindergartenzeit im pädagogischen Alltag und in Projekten aufgegriffen. Im Jahr vor der Einschulung findet nochmals eine gezielte Förderung der Kinder statt. Hierbei werden die Fähigkeiten der Kinder hinsichtlich der bevorstehenden Einschulung beobachtet und gefördert.

Im letzten Kindergartenjahr sind alle Vorschulkinder auch automatisch Mitglied im „Wanderclub“. Es finden viele gemeinsame Ausflüge statt (2010 z.B.: Stadtexkursion, Besuch der rollenden Waldschule, Forschen und Lernen in der Armin Maywald-Schule, Schnitzeljagd an der Talsperre, Polizei in Wipperfürth, Feuerwehr). Da Bewegung gesund für Körper und Geist ist und gemeinsames Wandern Zeit für Gespräche und Erfahrungsaustausch gibt, werden wir unsere Ziele so oft es möglich ist  zu Fuß erreichen: die Kinder erschließen sich ihre Umgebung mit eigenen Kräften.

Die Erzieherinnen begleiten die Wandergruppe wechselnd – so stellen sich die Kinder auf neue Ansprechpartner ein und es lässt sich für uns auch organisieren. Durch die gruppenübergreifenden Aktionen lernen sich die Kinder untereinander besser kennen- neue Spielpartnerschaften für den Kindergartenalltag oder auch Kontakte für die Schule entstehen. Bei der Planung wird auf wechselnde Wochentage geachtet, damit auch Kinder mit festen Terminen (Logopäde u.ä.) oft teilnehmen können.

Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache

Einen besonderen Stellenwert in der vorschulischen Förderung nimmt die Sprachförderung ein. Nachdem die Kinder während ihrer Kindergartenzeit Sprachförderung durch Miteinandersprechen, Spiele, Lieder, Bilderbücher, Geschichten, Spiele etc erhalten haben, wenden wir uns nun gezielt der Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache zu.

Kinder im Vorschulalter haben in der Regel eine gut verständliche Umgangssprache, verfügen über einen ausreichenden Wortschatz und verwenden eine weitgehend korrekte Grammatik. Kinder können also problemlos mit ihrer Umgebung kommunizieren. Vielen fällt jedoch schwer, das von ihnen Gesagte in einzelne Wörter, Silben und Laute aufzuteilen. In der Schule sollen sie dann möglichst schnell begreifen, dass Laute von bestimmten Zeichen, den Buchstaben, repräsentiert werden.

Daher wird im Kinderhaus Pusteblume ab Januar  in Kleingruppen das Programm Hören, Lauschen, Lernen (HLL) mit den Vorschulkindern durchgeführt. Das Trainingsprogramm bietet vielfältige Übungen, durch die Vorschulkinder in spielerischer Weise lernen, die lautliche Struktur der gesprochenen Sprache zu erkennen (= phonologische Bewusstheit). Dadurch wird den Kindern der nachfolgende Schriftspracherwerb in der Schule wesentlich erleichtert.

Das Programm beginnt mit Lauschspielen zum Üben des genauen Hinhörens, fährt fort mit Reimübungen und führt dann die Einheiten Satz, Wort und Silbe ein. Schließlich werden der Anlaut und einzelne Laute im Wort bewusst gemacht. Das Trainingsprogramm umfasst einen Zeitraum von 20 Wochen und ist in täglichen Sitzungen von 10 Minuten in Kleingruppen mit Vorschulkindern durchzuführen.

Schultüten

Tradition ist es, am ersten Schultag eine Schultüte mit in die Schule zu nehmen. Wir bieten den Kindern die Gelegenheit, hier im Kinderhaus ihre eigene Schultüte zu basteln und mit fachkundiger Begleitung der Erzieherinnen zu gestalten. Wichtig ist uns dabei, dass Kinder ihre Schultüten nach eigenen Vorstellungen und Ideen gestalten können. Durch gutes und vielfältiges Materialangebot ermöglichen wir den Kindern eine Schultüte zu basteln von der sie anschließend mit Stolz sagen können: „Das ist meine Schultüte. Die haben ich alleine gebastelt und sie ist wunderschön“.

Die Schultüten werden schon Wochen vor dem letzten Kindergartentag bei und in den Gruppe aufgehängt – ein Ereignis für die ganze Gruppe. Natürlich basteln nur die Kinder, deren Eltern dieses auch wünschen. Wer sein Kind ,lieber überraschen möchte, kann dieses natürlich auch gerne tun.

Schulkinderübernachtung

Wenige Wochen vor dem letzten Kindergartentag schlafen die Vorschulkinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen hier bei uns im Kinderhaus. Kinder lernen, dass es auch mal ohne Eltern geht- und bleiben in ihrem vertrauten Kindergarten. Das ist für alle Kinder – und auch für die Erzieherinnen- wirklich spannend. Am späten Nachmittag werden die Kinder von ihren Eltern ins Kinderhaus gebracht. Im Gepäck sind Übernachtungsutensilien wie Luftmatratze, Decken, Schlafanzug, Kuscheltiere und vieles andere. Nach spannendem Programm und schönen Stunden kuscheln sich alle gemütlich in ihr „Bett“ ...und stehen am nächsten Morgen manchmal erstaunlich früh wieder auf. Für viele Kinder ist dieses eine echte Herausforderung. Mit Hilfe der Erzieherinnen schaffen es die meisten Kinder sehr gut.

Elternabend zur Einschulung

Zu Beginn des letzten Kindergartenjahres findet ein Elternabend zur Einschulung statt. Der Kindergarten stellt vor, wie die Kinder hier im Haus in den entsprechenden  Bereichen auf die Schule vorbereitet werden. Eltern haben Gelegenheit Fragen dazu zu stellen und erhalten wertvolle Tipps, wie sie Ihre Kinder unterstützen können. Eltern, die besondere Hilfen in Anspruch nehmen wollen, können Erzieherinnen ansprechen.

Entwicklungsgespräche

Wie während der gesamten Kindergartenzeit finden natürlich auch im letzten Kindergartenjahr Entwicklungsgespräche statt. Im Hinblick auf die bevorstehende Einschulung wird besprochen, wo die Stärken und Schwächen des Kindes liegen. Gemeinsam überlegen Eltern und Erzieherinnen, wie die Stärken des Kindes gefördert werden können. Ein Abschlussgespräch über die gesamte Kindergartenzeit zeigt nochmals die Entwicklung des Kindes während seiner Kindergartenzeit.

Bildungsdokumentationen

Beobachtungen der Erzieherinnen und Inhalte sowie Ergebnisse der Entwicklungsgespräche werden mit Bildern des Kindes etc. in einer Bildungsdokumentation zusammengefasst. Diese Dokumentation erhalten die Eltern im Abschlussgespräch und haben die Möglichkeit sie an die entsprechende Grundschule weiterzugeben. Die Lehrer können sich so schon vor der Einschulung ein wenig mit dem Kind bekannt machen und auf Stärken und Schwächen achten.